Hauptversammlung und Vortrag eines Rutengängers

Die Nürtinger Gruppe des Deutschen Böhmerwaldbundes hatte am Sonntag, den 20.03.2016 satzungsgemäß Ihre diesjährige Hauptversammlung abgehalten.

 

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Der Vorsitzende Dietmar Kiebel konnte eine große Anzahl interessierter Mitglieder begrüßen und hieß Reinhold Fink aus Fellbach willkommen, der im Anschluss an die Regularien einen Vortrag hielt: „Mit den Augen eines Rutengängers durch den Böhmerwald. Kiebel berichtete über die zahlreichen Termine und Veranstaltungen, Helga Mühleisen für die Frauengruppe und Andreas Kronewitter für die Böhmerwald-Spielschar und die Stubenmusik hatten ebenfalls ein volles Programm im letzten Berichtsjahr, an dem sich viele Mitglieder beteiligten. Auch der Kassenbericht von Regina Beck fiel positiv aus und so konnte zu den Ehrungen geschritten werden. Für 10-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Roswitha Esch, Sonja Hadwiger, Hedwig Hillebrand und Reinhard Jaksch, 25 Jahre Mitglied sind Alfred Kopany, Anna Petermann und Eva Maria Resch, 40-jähriges Jubiläum konnten feiern: Stefan Klotz, Martin und Georg Kronewitter und Elke Weber, die alle mit Urkunde und Anstecknadel geehrt wurden. Es wurde noch auf wichtige Termine aufmerksam gemacht, z.B. das Einweihungsjubiläum im Haus der Heimat, das nun schon 25 Jahre her ist und das am 18. Und 19. Juni mit einem großen Fest gefeiert werden soll.

 

Danach kam Reinhold Fink zu Wort, Böhmerwäldler, Maschinenbauing. im Ruhestand, Gedächtnistrainer, Entspannungspädagoge und Rutengänger.


Bekanntes unter unbekanntem Blickwinkel zu betrachten, war das Motto seines Vortrages „Mit den Augen eines Rutengängers durch den Böhmerwald" . Zunächst gab Fink eine kleine Einführung in die Strahlenkunde. „Die Radiästhesie, also die Strahlenfühligkeit beim Rutengehen, hat nichts mit Hexerei, Magie oder Okklultismus zu tun", betonte er zu Beginn, sondern es handle sich um eine natürliche Fähigkeit von Pflanzen, Tieren und eben auch Menschen. Beim Rutengehen sei es der Mensch selbst, der in Resonanz geht mit dem zu suchenden Material. Fink selbst arbeitet nicht mit einer herkömmlichen Gabelrute, sondern mit einer „H3-Antenne". Bei diesem physikalischen Instrument können die entsprechenden Wellenlängen sehr genau eingestellt werden, so dass sich beispielsweise auch energetische Ortsqualitäten oder Schwingungen von Bachblüten ermitteln lassen.


So fand Fink beim Wallfahrtsort Maria Schnee im südlichen Böhmerwald heraus, dass die Kirche auf einer sog. „Planetenlinie Mond" erbaut wurde, die für ein weiblich-passives Prinzip steht. Das Wasser des dazugehörigen „Quellheiligtums" sei in der Tat ein hochenergetisches Wasser und könne insofern als ‚heiliges Wasser' gelten.


Er untersuchte das Stifter-Denkmal am Plöckensteiner See und In Krummau unter anderem die dortige Mariensäule auf dem Stadtplatz. Nächste Station von Finks Reise durch den Böhmerwald war das Zisterzienserstift Hohenfurth. Auch das Maßsystem, das seine Baumeister verwendeten, sei ein besonderes. Nicht nur dass Elle, Fuß, Handspanne, Handbreite usw. jeweils im Goldenen Schnitt zu einander stehen, falle bei genauerer Betrachtung auf. Oktaviert man den Quotienten aus Elle und Lichtgeschwindigkeit 22 Oktaven nach unten, ergibt sich gemäß seinen Berechnungen der Ton cis, der Jahreston der Erde. 64 Oktaven höher wiederum gelange man in den sichtbaren Bereich, zu der Farbe türkis. Bei den anderen Maßen ergeben sich andere Beziehungen zu Planetentönen und zu Farben. „Länge, Töne und Farben, alles ist eins", resümierte der Vortragende. Der Vortrag wurde mit kleinen Filmabschnitten erläutert, immer wieder gab es für die Zuhörer neue Erkenntnisse. Mit einem großen Applaus wurde Reinhold Fink für seinen interessanten und unterhaltsamen Vortrag verabschiedet, bevor Dietmar Kiebel mit einem Schlußwort die Besucher nach Hause verabschiedete.

 

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