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Krummau

 

700 Jahr - Stadt Krummau an der Moldau

Wie über die älteste Geschichte der meisten Ortschaften sind auch über die Anfänge der Stadt Krummau nur spärliche sichere Unterlagen bekannt. Urkundlich wird Krummau schon im 13. Jahrhundert genannt, aber als Stadt erscheint es zum ersten Mal in einer am 2. August 1309 von Heinrich von Rosenberg ausgestellten Urkunde.

Diese Tatsache gestattet es uns, in diesem Jahr 2009 den 700. Geburtstag unserer Heimatstadt Krummau zu begehen, einer Stadt mit wechselvoller Geschichte. Sie durchlebte zur Zeit der Hussitenkriege schwere Wirren. Reformation und Gegenreformation brachten harte Notzeiten. Daneben stand immer wieder das Ringen um den Erhalt des Deutschtums, das wiederholt bedroht war.

In seiner Festansprache zur 600-Jahrfeier im Jahre 1909 sagte der damalige Bürgermeister Franz Khemeter Folgendes: 

„Krummau ist in den 600 Jahren seines Bestandes keine Großstadt geworden. Es ist eine bescheidene Provinzstadt geblieben. …Auch keine welterschütternden Ereignisse haben sich in den Mauern Krummaus abgespielt, im Gegenteil, es blieb durch ein gütiges Geschick von jeder Heimsuchung durch Krieg verschont. Die bayrischen Ansiedler aus der Passauer Gegend, die dem Ruf der Wittigonen folgten, den Grundstock der Bewohnerschaft bildeten, gelangten von den Rosenbergern mit Privilegien und Rechten ausgestattet und auch sonst in jeder Weise begünstigt, bald zu einem mäßigen Wohlstand. Handel und Gewerbe blühten und erlangten eine Mannigfaltigkeit, um die wir die damalige Zeit beneiden könnten. Das Charakteristische unserer Stadt war und blieb aber das Deutschtum. Von einem deutschen Fürstengeschlechte mit deutschen Ansiedlern hart an der Sprachgrenze gegründet, hat sie verstanden, nicht nur die heimliche Minierarbeit des nationalen Gegners, sondern auch seine offenen Angriffe abzuwehren. Und wenn auch die deutsche Sprache im 15. und 16. Jahrhundert ihre Vorherrschaft im öffentlichen Leben verlor, der Kern der Bürgerschaft war deutsch geblieben in Sprache und Sitte, in Handel und Wandel.“

Immer war Krummau ein bedeutender Mittelpunkt kulturellen Lebens. Freie Künste, Dichtung, Malerei und Baukunst fanden in der Stadt verständnisvolle Pflege. Viele Söhne Krummaus studierten in Bologna, Padua, Prag und nach 1409 auch in Wien. Neben dem Theater im Schloss hatte man ein eigenes Stadttheater errichtet, an dem mancher große Schauspieler seine Laufbahn begannen.

Mit dem Zweiten Weltkrieg kamen die letzten Jahre für die deutsche Stadt Krummau. Bedingt durch die Übergabe der Zivilverwaltung an die tschechische Regierung durch die amerikanische Besatzungsmacht im Juli 1945 residierte nun nach Kriegsende ein tschechischer Bürgermeister im Krummauer Rathaus. Massenverhaftungen und die Vertreibung der deutschen Bevölkerung waren die Folge. Für die deutsche Stadt Krummau ein Ende, wie es schrecklicher nicht erdacht werden konnte.

45 Jahren danach war von dem pittoresken Bild der Stadt nicht viel übrig, die schmucken Häuser waren verfallen oder heruntergekommen und die heimeligen Gassen verwahrlost. Kein Maler hätte hier mehr seine Staffelei aufgestellt. Das deutsche bürgerliche Ambiente der bezaubernden Provinzstadt war verschwunden.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs begann man mit der Restaurierung. Der Status „Weltkulturerbe“ beschert jetzt im 21. Jahrhundert der Stadt massenhaft Touristen, die von der deutschen Vergangenheit und Geschichte nichts erfahren.

Nach wie vor thront auf dem Felsen hoch über der Stadt das Schloss, mit seinem runden Turm Wahrzeichen von Krummau. Viele Generationen bauten an diesem Schloss. Baumeister der Gotik, der Renaissance, des Barock und des Rokoko verwirklichten ihre Träume in Stein. So wird ein Gang durch das Schloss zum Weg durch viele Jahrhunderte und jeder Teil widerspiegelt ein anderes Lebensgefühl.

Bei der 600- Jahrfeier im Jahre 1909 ließ ein grandioses Festspiel für einige Stunden jene Zeit wieder lebendig werden, die für Krummau so wichtig war. Es war eine Verbindung von grauer Vergangenheit und Gegenwart.

Den ehemals deutschen Bewohnern von Krummau ist Gleiches im Jubiläumsjahr 2009 verwehrt.

Weitere und ausführliche Information zur Geschichte der Stadt Krummau sind dem Buch „Unsere Heimat, die Stadt Krummau an der Moldau im Böhmerwald“ zu entnehmen. Es kann bestellt werden bei Frau Anni Heidinger, Im Krautgarten 42, 74321 Bietigheim-Bissingen

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